Hiermit möchte ich Euch auf meiner privaten Seite zum Thema „Wandern und Genussklettern” begrüßen. Von den vielen Gebieten, die wir im Laufe der Zeit besuchten, möchte ich hier drei vorstellen, die sowohl für Wanderer als auch für Genusskletterer ein reiches Betätigungsfeld bieten. Im Einzelnen sind das:

Wandern im und am Grand Canyon du Verdon und Genussklettern im Klettergebiet Aiguines,
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Wandern und Genussklettern im Briançonnais,
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Wandern und Genussklettern im Gebiet um den Falzaregopass in den Dolomiten.
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Die Gebiete unterscheiden sich natürlich erheblich in ihrem Charakter und den klimatischen Verhältnissen. Hat man im Gebiet um den Grand Canyon du Verdon oft nahezu mediterrane Verhältnisse wird man in den Dolomiten vergleichsweise raues Alpenwetter vorfinden. Im Briançonnais hingegen wird man kleinräumig mit fast mediterraner Hitze einerseits und kalten Winden andererseits zurecht kommen müssen. Ich bezeichne das Wetter dann gern als „heiß-kühl” oder „warm-kalt”.
Bei den Wanderungen habe ich eine Zusammenstellung von gängigen Unternehmungen auf der einen Seite und wenig bekannten Touren auf der anderen Seite gewählt. So finden sich im Bereich um den Grand Canyon du Verdon folgende Touren:

im Briançonnais:

und im Gebiet um den Falzarego-Pass:

Beim Klettern wird man völlig verschiedene Arten von „Genuss” vorfinden. Beschränkt man sich im Gebiet um den Grand Canyon du Verdon auf die sportiv oder klettergartenmäßig abgesicherten Wände im Klettergebiet Aiguines, kann man mit gutem Gewissen seine Fähigkeiten im Schwierigkeitsklettern ausreizen. Im Briançonnais gibt es vom Klettergarten über sportklettermäßig eingerichtete Mehrseillängentouren bis zum alpinen Grusel-Klassiker alles. Im Gebiet um den Falzaregopass locken wunderbare Mehrseillängen-Routen in grandioser Landschaft. Da zählt nicht nur der Schwierigkeitsgrad.

Bereich „alpin”

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Nach dem Bergsommer 2009 habe ich mich entschlossen, eine Seite „alpin” zu schreiben, zunächst mit der Beschreibung der Besteigung der Mittleren und Nördlichen Fanisspitze, welche sich nördlich des Falzarego-Passes befinden. Zu beiden Bergen gibt es im deutschsprachigen Bereich nicht gerade üppige Informationen, so dass der daran Interessierte hier einiges zu diesen beiden Bergen findet. Inzwischen sind noch Touren auf die Nauderer Hennesiglspitze, den Großen Schafkopf, den Wölfeleskopf, den Mataunkopf und die Leutascher Dreitorspitze hinzu gekommen:

zu mir selbst:

Erstmalig erlebte ich die Alpen im „zarten” Alter von 30 Jahren im Sommer 1991. Durch den Mauerfall in Deutschland wurde es möglich. Zunächst ging es mit 6-jähriger Tochter und meiner Frau nur auf Almen und Hütten. 1993 gab es dann die ersten Gipfelbesteigungen im Wetterstein, Karwendel, den Ötztalern und auf die Plose. Von der Plose aus sah ich das erste Mal in meinem Leben die Dolomiten. Ein Jahr später waren wir in Wolkenstein und im darauf folgenden Jahr in Innichen. Am 11.7.1995 machten wir einen Grundkurs „Klettern, Klettersteig und Gehen im weglosen alpinen Gelände” am Pragser Wildsee bei Paul Sapelza, Bergführer und Inhaber der Alpinschule Pustertal. Von da an wurde ich zum kletternden Wanderer bzw. wandernden Kletterer. In den folgenden Jahren war ich mehrmals mit Paul unterwegs. Höhepunkt war die Besteigung der Hohen Gaisl, welche auf Grund der herausragenden Brüchigkeit des Felses den Ruf hat, der widerspenstigste Dolomiten-3000er zu sein. Die Besteigung erfolgte auf dem Normalweg von Osten am 4.8.1999. Wir waren die 9. Seilschaft in dem Jahr auf dem Gipfel. Paul sprach oft mit Hochachtung über Paul Preuß. Zwei wichtige Maximen von Paul habe ich mir zu eigen gemacht:

„Schnelligkeit ist Trumpf, ABER NICHT AUF KOSTEN DER SICHERHEIT.”
„Sicherheit erwächst aus der sicheren Beherrschung des Geländes.”

Im gleichen Jahr war ich dann erstmals selbst als Vorsteiger in den Dolomiten unterwegs, zusammen mit Alex Giebler, inzwischen Inhaber von „BergWelt”, Bergsportfachgeschäft in Göttingen, und dessen Lebensgefährtin. Im heimischen Fels im Aktienbruch habe ich mehrere kleine Erstbegehungen gemacht. „Weg der alten Männer”, sächsisch VIIIa, am 2.8.2002 war die schwierigste. In Südfrankreich erreichte ich 6b sowohl Rotpunkt als auch on sight. Seit 2001 bin ich meist mit meiner Frau als Seilpartnerin unterwegs.
Als Grenze habe ich mir das Nichtbegehen von Gletschern gesetzt, mache also keine Hochtouren, da ich in meinem Beruf auf voll funktionsfähige Hände angewiesen bin und keinerlei Risiko in Bezug auf Erfrierungen eingehen möchte.

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