Der Pic du Lac Blanc ist ein gutmütiger Urgesteinsberg mit sehr lohnender Aussicht. Während man im Gebiet von Lac Laramon und Lac du Serpent noch größere Touristenscharen erleben kann, wird man weiter oben nur wenige Gleichgesinnte treffen. Es gibt eine Besonderheit: im unteren Wegabschnitt befindet sich eine Hütte, das Refuge de Ricou.

Anfahrt zum Ausgangspunkt bei maps.google.de

Tour:

Vom der Parkmöglichkeit die Straße ein kurzes Stück zurück über die Brücke und dann links den Fahrweg hinauf bis zum Refuge de Ricou. Nach dem Rifuge de Ricou zweigt nach rechts ein sehr guter Serpentinenweg ab, welcher zu einem Höhenweg führt. Hier kurz nach rechts und gleich wieder wieder links ab und weiter hoch zum Lac Laramon. Links am Lac Laramon vorbei und hinauf zum Lac du Serpent. Der Wanderweg führt ebenfalls wieder links am See vorbei. Man folgt diesem Weg weiter bis zum Col du Grand Cros, 2935 m. Bis zum Col ist der Weg kinderleicht. Weiter geht es in nördlicher Richtung auf Wegspuren zu einer dem Pic du Lac Blanc südöstlich vorgelagerten Schulter. Von da folgt man dem Blockgrat Richtung Nordwesten, Trittsicherheit, aber keine Schwindelfreiheit erforderlich, zum Gipfel des Pic du Lac Blanc. Etwas nördlich befindet sich noch eine weitere Schulter, welcher man ohne weiteres auch noch einen Besuch abstatten kann. Für den Rückweg gibt es zwei Möglichkeiten: auf gleichem Weg zurück oder über den sehr sparsam mit Steinmännern markierten Pfad über den südwestwärts hinabziehenden Grat zur Crête de la Cula. Noch vor Erreichen der Crête de la Cula bietet es sich an, weglos in den mit kleinen Seen geschmückten Talboden nach Osten abzusteigen und so im Bereich der Gardioles zum Aufstiegsweg zu queren. Der Abstieg über den Südwestgrat ist technisch leichter als der Blockgrat, aber im Aufstieg nicht leicht zu finden, da die Steinmänner im Abstiegssinn gesetzt sind. Es sind etwa 1150 Hm zu bewältigen und man braucht ca. 5.30 Stunden reine Gehzeit für Auf- und Abstieg. Wanderkarte: IGN 3535 OT

Sturmböen jagen über den Lac Laramon
Sturmböen jagen über den Lac Laramon. Unseren ersten Besteigungsversuch brachen wir ab, nachdem ein Böe uns auf dem Wegabschnitt zwischen Lac Laramon und Lac du Serpent fast zu Boden gehen ließ.
Gipfel um die Pointe des Cerces
Bei unserem zweiten Besteigungsversuch präsentierte sich die Landschaft in einem Himmelsblau, dass fast unwirklich ist. Im Morgenlicht stehen die Gipfel um die Pointe des Cerces, 3097 m.
am Rand der Gardioles
Eine „Felsrolle” am Rand der Gardioles. Diese charakteristische Felsformation eignet sich hervorragend als Orientierungspunkt für den Abstieg vom Verbindungsgrat zwischen Pic du Lac Blanc und der Crête de la Cula. Im Bild einer der vielen kleinen Seen im breiten Hochtal der Gardioles.
Pic du Lac Blanc
Rechts oben mit zwei kleinen Schneefeldern der Gipfel des Pic du Lac Blanc.
Barre des Ecrins und Meije
Während der ganzen Tour hat man herrliche Ausblicke auf die Berge südlich des Vallee de Clarée, hier zu Barre des Ecrins und zur Meije.
Col du Grand Cros, Grand Area
Blick vom Gipfel des Pic du Lac Blanc auf die südöstliche Gratschulter und den Col du Grand Cros, auf dessen anderer Seite sich ein namenloser Berg befindet. Unmittelbar rechts hinter diesem namenlosen Berg ist der Grand Area sichtbar.
Gardioles, Ecrins-Nationalpark
Vom Pic du Lac Blanc über die Gardioles und das Vallee de Clarée hinüber bis zu den Eisriesen im Ecrins-Nationalpark.
vom Pic du Lac Blanc zu den Aiguilles d'Arves
Vom Pic du Lac Blanc Richtung Westen zu den Aiguilles d'Arves.
vom Pic du Lac Blanc zum Mont Thabor
Blick vom Pic du Lac Blanc zum Mont Thabor. Der Mont Thabor, 3178 m, ist ein wanderbarer 3000er. Der links hinter dem Mont Thabor hervor schauende Pic du Thabor, 3207 m, bleibt Alpinisten vorbehalten.
Lac Blanc, Cime de la Planette,  Roche Bernaude, Pointe Balthazar, Pointe Melchior und Pointe Gaspard
Vom Pic du Lac Blanc hinab zum Lac Blanc. Der See liegt auf ca. 2700 m und dürfte die meiste Zeit des Jahres vereist sein. Im übernächsten Kamm stehen die Cime de la Planette, 3104 m, der Roche Bernaude, 3222 m, die Pointe Balthazar, 3153 m, Pointe Melchior, 2948 m, und Pointe Gaspard, 2808 m.
Gardioles mit Blick auf den Grat zwischen dem Pic du Lac Blanc und der Crête de la Cula
An einem der kleinen Seen in Hochtal der Gardioles mit Blick auf den Grat zwischen dem Pic du Lac Blanc und der Crête de la Cula.
Wolkenstimmung
Merkwürdige Wolkenstimmung kurz vor 14.00 Uhr über einem namenlosen Zacken im Bereich des Tête Noire. Am folgenden Tag gab es Regen.

(2010)

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