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Sieben-Seen-Rundtour allgemein

Im Sommer 2012 wurde ich auf eine Beschreibung Sieben-Seen-Runde aufmerksam. Diese Beschreibung findet sich auf Seite 129 im Rother-Wanderführer „Rund um Sterzing” von Henriette und Walter Klier, 2. Auflage 2012. Empfohlen wird dort, das Auto am Bergbaumuseum im Talschluss des Ridnauntales abzustellen, dann durch das Lazzacher Tal zur Moarerbergalm in der Nähe der Ruine des ehemaligen Poschhauses aufzusteigen, weiter zum Egetjoch 2695 m (auch als Egetenjoch bezeichnet), und dann entweder die Originaltour zum Trüben See in den Unteren Senner Egeten (Weg 33) oder die Variante an den Senner Egetenseen durch die Oberen Senner Egeten (Weg 33A) zu gehen. Zwischen den beiden Egetentälern befindet sich der Kamm des Mittergewänds mit mehreren nicht näher bezeichneten bis zu 2749 m hohen Erhebungen. Danach trifft sich alles wieder im Egetlahner und diejenigen, die sich bei Weg 33A den Gegenanstieg hoch zu Weg 33 ersparen, treffen im Sandboden wieder auf Weg 33. Dann geht es hoch zur Grohmannhütte, die man dicht unterhalb auch buchstäblich links liegen lassen kann, weiter zur Aglsbodenalm und schließt die Runde zurück zum Bergbaumuseum, wobei man die Burkartsklamm noch mitnehmen kann. Höchster Punkt ist das Egetjoch (2695 m), angesichts der Bezeichnungen der Talböden besser als Egetenjoch bezeichnet. Gestartet wird auf ca. 1426 m, dazu noch ca. 140 Hm Gegenanstieg zur Grohmannhütte bzw. bis dicht unterhalb macht ein Pensum von ca. 1400 Hm im Auf- und Abstieg. Obwohl sich die Tour in der Botzergruppe befindet und man sich dem Botzer bis auf ca. 1,3 km (Weg 33A) bzw. 2 km Luftlinie nähert, ist der Botzer als höchster Gipfel der Gebirgsgruppe von keinem Punkt der Sieben-Seen-Rundtour sichtbar.

P3118, eine Erhebung nahe des Botzers

Der P3118 ist eine an sich völlig unbedeutende Erhebung im Nahbereich des Botzers. Der Botzer ist mit 3251 m die höchste Erhebung der gleichnamigen Gruppe, dessen Normalwege über den Botzerferner, Rötenferner oder den Hangenden Ferner führen und allesamt ernst zu nehmende Gletschertouren sind. Auf der AV-Karte 31/3 sind im Nahbereich des Botzers nur der Botzer selbst, das Hochgewänd und der Timmelsspitz bezeichnet. Weitaus mehr Informationen bietet die Tabacco-Karte 038, weshalb ich die Bezeichnungen und Schreibweisen aus dieser Karte benutze.
Dem Botzer im Gratverlauf westlich vorgelagert ist P3095, südöstlich vorgelagert der P3202, dem der 3185 m hohe Nock folgt. Vom Nock führt der Verlauf des Hauptgrates der Gebirgsgruppe in südlicher Richtung weiter in eine 3095 m hohe Einschartung und weiter zu P3118. Am P3118 verzweigt sich der Grat. In südöstlicher Richtung zieht ein Seitengrat im Bogen hinab und endet nahe des Hinteren Senner Egetensees. In dem Kar südlich des P3118 ist in den Karten ein namenloser Ferner eingetragen. Der Hauptgrat zieht zunächst in südwestlicher Richtung zum P3097 und dann weiter in südlicher Richtung über P3001 zum 3033 m hohen Timmelsspitz. Nach dem P3006 erreicht in südlicher Richtung kein Punkt oder Gipfel innerhalb der Botzergruppe mehr die 3000-m-Höhenmarke. Andere Dreitausender der Gruppe sind das östlich benachbarte Hochgewänd mit 3190 m und nordwestlich des Botzers der Königshofspitz mit 3138 m (Ostgipfel) und 3128 m (Westgipfel) sowie der Hofmannspitz mit 3112 m. Informationen gibt es im AV-Führer "Stubaier Alpen alpin" im Nahbereich des Botzers nur zum Botzer selbst und dem Hochgewänd. Nock und Timmelsspitz finden keine Erwähnung. P3118 liegt bei aller Bescheidenheit noch innerhalb der 10 höchsten bezeichneten Erhebungen der Botzergruppe in der Tabacco-Karte 038.

Moarerspitz, auch Moarer Spitze

Das Lazzacher Tal wird westlich begrenzt von einem Kamm, der seinen höchsten Punkt mit 2806 m am Moarerspitz hat. Damit liegen nur genau 111 Höhenmeter zwischen dem Egetjoch und diesem Berg. Vom Egetjoch führt ein gutmütiger Grat in östlicher Richtung zur blockigen Westflanke des Berges, wodurch der Berg ohne Kletterei problemlos vom Egetjoch erreichbar ist.

Die komplette Tour

Bei einer Besteigung der Hohen Kreuzspitze am 18.8.2012 vom Jaufenpass aus schaute ich immer wieder fasziniert nach Norden zu dem Farbkontrast, den der Moarer Weiße mit den umgebenden rötlichbraunen Bergen bildet. Vorher spielte ich nur mit dem Gedanken an die Sieben-Seen-Rundtour, aber nach dieser Tour stand mein Entschluss fest. Das wollte ich aus der Nähe sehen. Mein Plan sah vor, zunächst bis zum Egetjoch zu gehen und dort zu entscheiden, ob ein Aufstieg über den Seitengrat Richtung P3118 machbar erscheint, am P3118 dann zu schauen, was Richtung Nock/Botzer möglich ist und wenn nichts davon geht, zumindest auf den Moarerspitz zu steigen.
4.30 Uhr am 19.8.2012 war Start am Bergbaumuseum, die Wettervorhersage versprach heißes stabiles Hochdruckwetter. Im Lazzacher Tal entschied ich mich für den Fahrweg zur Moarerbergalm, da dieser ohne Stolperfallen bei Dunkelheit schnelles Vorankommen versprach. Zu Sonnenaufgang befand ich mich bereits unterhalb des Moarer Weißen und hatte dann ca. 7.30 Uhr das Egetjoch erreicht. Als ich dort P3118, den Nock und das Hochgewänd sah, stand fest, dass ich P3118 wenigstens versuchen wollte. Ich folgte an der Wegteilung nördlich unterhalb des Joches ein Stück dem Weg 33A hinab zum Hinteren Senner Egetensee und ging am Nordufer entlang zum Fuß des Seitengrates. Ein erste Steilstufe verlangt auf direktem Weg leichte Kletterei, ca. I+, welche westseitig im schuttigen Kar umgangen werden kann. Weiter oben wird der Grat zu einem brüchigen Blockgrat mit leichter Kletterei, wobei ich eine Stelle ostseitig und zwei Stellen westseitig umging. Auf dem letzten steilen Stück zum P3118 war der II. Schwierigkeitsgrad gefordert. Beim Erreichen des P3118 wurde schlagartig der Botzer sichtbar und mein Bauchgefühl sagte innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde „Stopp, nicht weiter”. Es war 9.10 Uhr, Zeit hatte ich genug, allerdings hatte ich bereits ca. 1750 Hm im Aufstieg in den Beinen, 140 Hm Gegenanstieg warteten noch unterhalb der Grohmannhütte auf mich und vor mir lag ein sehr brüchiges Steilstück in die Einschartung vor dem Nock. Zum Nock hoch sah es nicht besser aus und bis zum Botzer war es noch ein gutes Stück. 150 Hm Höhendifferenz zum Botzer + 3 Scharten, eine davon mindestens 50 m tief, sonst wäre der Nock kein Gipfel, alles Einsehbare durchgängig in brüchigem anstrengenden Steilgelände. Bis zum Botzer und auf gleichem Weg zurück zu P3118 ergab mein Überschlag inklusive der zu erwartenden Gegenanstiege mindestens 350 - 400 Hm, wären in der Summe ca. 2250 Hm Tagespensum. Im Gedächtnis tauchte ein Bergsteigersprichwort auf: „Der Berg gehört dir erst, wenn du wieder unten bist. Bis dahin gehörst du dem Berg.” Ich entschied mich für eine Rast und dann abzusteigen. Die Aussicht war toll, die Bilder sprechen für sich. Besonders schön im Süden die Nahszenerie eines rot-weißen Felsenwunderlandes. Abgestiegen bin ich zunächst über den Seitengrat, um dann die zweite ins Kar führende Rinne zu nutzen. Mit Abfahren ging nicht viel. Im Karboden war ein kleiner trüber Schmelzwassersee. Man konnte das Eis des Gletscherrestes hindurch schimmern sehen, der praktisch komplett inzwischen unter Schutt begraben ist. Es ging weiter hinunter zum Hinteren Senner Egetensee. Hier stellte sich die Frage, wie weiter, Weg 33a oder wieder hoch zum Egetjoch und noch auf den Moarerspitz? Den Moarerspitz hatte ich mir von P3118 aus lange genug angesehen, der sollte noch gehen. Also ging es landschaftsgenussvoll südlich um den See hinauf zum Egetjoch. Vom Egetjoch folgte ich dem flachen gutmütigen Grat zur Westflanke des Moarerspitz und auf dessen Westflanke mehr oder weniger geradeaus über gut liegendes grobblockiges Gelände zum Gipfel, den ich gegen 11.15 Uhr erreichte. Die Aussicht hielt, was die Karte versprach. Wunderschön die Moarer Egetenseen, rechts darüber der Moarer Weiße, auf der anderen Seite das Lazzacher und das Ridnauntal, in der Ferne die Zillertaler, die Talfurche des Pustertales, die Dolomiten...Nach einer weiteren Rast ging ich die Westflanke hinunter bis zu dem flachen Grat und stieg dann weiter nordwestlich ab, bis ich auf Weg 33 traf. Diesem folgte ich. Wunderschön die Farbspiele im Wasser des Trüben Sees. Dann zum Sandboden und über eine Brücke auf die andere Seite des Fernerbaches, der letzte Anstieg des Tages hinauf zur Grohmannhütte, wo ich besonders die Aussicht auf das Hochgewänd anschaute und dann ging es endgültig talwärts. An der Aglsbodenalm noch Kaffee und Strudel und gegen 15.30 traf ich am Ausgangspunkt der Tour ein, randvoll mit Landschaftseindrücken.

Fazit

Die Sieben-Seen-Runde ist mit Recht eine beliebte Tour für Konditionsstarke im hinteren Ridnauntal mit dem Egetjoch als landschaftlichen Höhepunkt. Die Aussicht vom Egetjoch ist nach Osten durch den Moarerspitz etwas begrenzt, im Westen ragen der Moarer Weiße und der Kamm mit dem Timmelsspitz und der Schwarzseespitze in die Höhe. Der Moarerspitz ist eine gute Einsteigertour für wegloses Gelände und bietet aussichtsmäßig erhebliche mehr als das Egetjoch. Bei uns würde man sagen „die 111 Hm machen den Kohl nicht fett”. Der P3118 hat im Schatzkästchen meiner Erinnerungen unter der Bezeichnung „Botzerkanzel” ein ganz besonderes Plätzchen bekommen, eine Bezeichnung, die ich für den P3118 auf Grund der Aussicht vorschlagen würde. So, wie von dort, dürften bisher nur sehr wenige den Botzer gesehen haben. Die Aussicht vom P3118 reicht über ...zig Kilometer bis zu den Zillertalern und weiter. Wenn man die Silhouetten kennt, wird man an klaren Tagen die Sextener Rotwand, die Dreischusterspitze, den Zwölferkogel, die Marmolata erkennen, Berge weit hinter dem Latemar, die Brenta, die Ötztaler Wildspitze etc. Ab dem Hinteren Senner Egetensee bis zum P3118 habe ich keinerlei Begehungsspuren, Steinmänner etc. gefunden und selber auch nichts hinterlassen bis auf ein paar Fußspuren. Die Anforderungen vom Hinteren Senner Egetensee hinauf bis zum P3118 sind beträchtlich in Bezug auf sicheren Umgang mit ursprünglichem alpinen Gelände über ca. 470 Hm. Wer die Tour so wie ich macht, hat am Ende reichlich 2000 Hm im Auf- und Abstieg in den Beinen. Eine gletscherfreie Botzerbesteigung vom Hinteren Senner Egetensee über P3118, den Nock und P3202 wäre eine Aufgabe für die ganz Konditionsstarken.
( kleiner Tipp: Vom Einstieg der IIer-Stelle kurz vor dem höchsten Punkt des P3118 kann man über sehr heikles Fallen-Verboten-Gehgelände ohne Höhenverlust in die 3095 hohe Hochscharte gelangen. Dabei sind die Chancen auf das Auslösen von Steinschlag enorm. Auch sehe ich die reale Chance, dabei zum Weichteilanteil eines selbst ausgelösten Steinschlages zu werden. Ich bin da nicht weiter gegangen. )

Moarerspitz, P3118, Nock, Botzer, Hochgewänd, Krapfenkarspitze
Von Mareit im Ridnauntal kann man u. a. einige der höchsten Erhebungen der Botzergruppe sehen. Das Bild zeigt: M = Moarerspitz, auch Moarer Spitze, 2806 m, P = P3118, N = Nock, 3185 m, B = Botzer, 3251 m, H = Hochgewänd, 3190 m, K = Krapfenkarspitze, 2707 m
Moarer Weißen
Morgenleuchten am Moarer Weißen, 2867m
Ratschinger Weiße
Bei aller Schönheit des morgendlichen Anblicks macht der Ratschinger Weiße, 2822 m, auch als Weissen Himmerlreich bezeichnet, aus dieser Richtung seinem Namen keine Ehre.
Moarer Egetensee, Ratschinger Weiße, Gleckspitz, Staudenberg
Der Moarer Egetensee liegt noch im Schatten, hinten rechts wieder der Ratschinger Weiße, direkt über dem Abfluss des Sees steht der Gleckspitz, 2583 m, und links davon der Staudenberg, 2620m.
Hochgewänd, Hangender Ferner, Nock, P3118
Am Egetjoch, auch als Egetenjoch bezeichnet, hat man von rechts nach links markant das Hochgewänd, das unterste Stück des Hangenden Ferners, den Nock und den P3118 vor sich.
Hinterer Senner Egetensee, Moarer Weiße
Der Hintere Senner Egetensee mit Felsformationen des Moarer Weißen.
Schwarzseespitz, 2988 m
Rot-weißes Felsenwunderland hinauf zum Schwarzseespitz, 2988 m, laut AV-Führer früher ein beliebtes Ziel.
Senner Egetenseen, Mittergewänd, Moarerspitz
Die Senner Egetenseen, darüber das Mittergewänd, 2749 m, dahinter der Moarerspitz, 2806 m, gesehen vom Grat zum P3118.
Obere Senner Egeten, Pflerscher Tribulaun
Durch diese Tälchen, die Oberen Senner Egeten, führt Weg 33A, gesehen vom Grat zum P3118. Markant im Hintergrund der scharfe Felszahn des Pflerscher Tribulaun, 3097 m.
P3095, Botzer, 3251 m, P3202, Nock, 3185m
Dieser Anblick des Botzers mit seinen nächsten Trabanten vom P3118 aus dürfte bisher nur sehr wenigen zuteil geworden sein. Der Tabacco-Karte nach müsste links P3095 sein, etwas rechts davon der Botzer, 3251 m, dessen Gipfelkreuz gerade so auf dem Foto in hoher Auflösung erkennbar ist, rechts davor der P3202, dann der Nock, 3185 m, und direkt unten die 3095 m hohe Einschartung. Gut möglich, dass P3202 der eigentliche Gipfel des Nock ist, was auch zur Ansicht von Mareit aus passen würde. Das Foto wurde mit starkem Weitwinkel aufgenommen. Der Grat hinab in die Scharte und hinauf zum Nock erscheint auf dem Foto erheblich weniger steil als er tatsächlich ist. Hier gibt es eine hohe Auflösung des Fotos.
Hochgewänd, Hangender Ferner,  Aglsspitz, Lorenzenspitz
Vom P3118 aus das Hochgewänd über dem Hangenden Ferner, unmittelbar rechts hinter dem Hochgewänd der Aglsspitz, 3194 m, rechts darunter gerade so erkennbar der Pfurnsee, über dem der Lorenzenspitz, 2924 m, steht. Weiter hinten der markante Pflerscher Tribulaun und ganz hinten Zillertaler/Tuxer Alpen.
Ridnauntal,  Hinterer Senner Egetensee, Moarerspitz
Vom P3118 aus der Blick über das Ridnauntal, ganz hinten über dem Dunst des Pustertales die Sextener Dolomiten, im Vordergrund der Seitengrat, der vom tief unten liegenden Hinteren Senner Egetensee hochzieht, die Einsenkung des Egetjoches in Blickrichtung hinter dem Hinteren Senner Egetensee. Vom Egetjoch zieht der flache Grat schräg links hinter zur im Schatten liegenden Westflanke des Moarerspitz. Nah des rechten Bildrandes hinten der Latemar, hinter dem noch Lagoraiberge hervorschauen, dazwischen praktisch die kompletten Dolomiten am Horizont.
Moarerspitz
Der Moarerspitz im Vordergrund in Großaufnahme vom P3118 aus.
Hinterer Senner Egetensee, Moarer Weiße, Timmelsspitz, Schwarzseespitz
Vom P3118 ist die Aussicht nach Süden besonders schön. Links unten der Hintere Senner Egetensee, ein klein wenig vom Seitengrat des P3118 verdeckt, darüber der Moarer Weiße. Im Karboden schimmert grünlich ein kleiner Schmelzwassersee. Rechts darüber im Hauptgrat der Timmelsspitz, 3033 m. Im Gratverlauf folgt der dunkle P3006 und dann der helle Schwarzseespitz, 2988 m. Links unter dem Schwarzseespitz ist ein kleiner dunkelblauer See. In der AV-Karte ist dort kein See verzeichnet. In der Tabacco-Karte ist er eingetragen, doch unbezeichnet. Links des kleinen Sees müsste laut Tabacco-Karte der Egetseekopf, 2927 m, sein. Im Bereich des markanten weißen Doppelgipfels ist auch in der Tabacco-Karte nichts eingetragen. Im Hauptgrat folgt weiter hinten die Sprinzenwand, 2899 m, hinter welcher der Hauptgrat zur nicht sichtbaren Schneeberger-Scharte absinkt. Praktisch auch in der optischen Verlängerung des Hauptgrates sind noch der Ratschinger Weiße und die Hohe Kreuzspitze erkennbar, wenn man deren Silhouette kennt. Im Hintergrund links die Sarntaler Alpen, am Horizont die Dolomiten mit Rosengarten und Latemar. Knapp rechts der Bildmitte der breite Einschnitt des Passeiertales. Ganz hinten rechts die Brenta.
Schwarzseespitz
Hier in Vergrößerung die Umgebung des kleinen namenlosen blauen Sees unter dem Schwarzseespitz.
P3097, Schneeberger Weiße, Texelgruppe
Rechts im Vordergrund der benachbarte P3097, links dahinter der Schneeberger Weiße, 2961m, im Hintergrund die Texelgruppe.
Umgebung des Timmelsjoches, zentrale Ötztaler Alpen
Auf dieser Aufnahme vom P3118 aus geht der Blick in die Umgebung des Timmelsjoches und weit nach Westen bis in die zentralen Ötztaler Alpen.
Schmelzwassersee, P3118, P3097
Vom kleinen Schmelzwassersee im Karboden geht der Blick genau hinauf zu P3118, links der aus dieser Richtung scheinbar etwas höhere P3097.
Hinterer Senner Egetensee, Hochgewänd, Hangender Ferner, Nock, P3118, P3097
Rot-weißes Felsenwunderland unter blauem Himmel mit grünlich-blauem Hinteren Senner Egetensee, eine Schutthalde des Moarer Weißen im Vordergrund und von rechts nach links Hochgewänd, Hangender Ferner, Nock, P3118, P3097.
Moarer Egetenseen, Moarer Weißen, Egetseekopf, Schwarzseespitz, Sprinzenwand
Der fantastische Blick vom Moarerspitz auf die Moarer Egetenseen und den Moarer Weißen. Hier löst sich auch das Rätsel um den oben genannten weißen Doppelgipfel, den ich vom P3118 aus nicht identifizieren konnte: Es sind die höchsten Erhebungen des Moarer Weißen, welche in der Karte nicht an der entsprechenden Stelle eingetragen sind und möglicherweise ein Stück höher als 2867 m sind, rechts des Moarer Weißen der dunklere Egetseekopf, 2927 m, rechts davon weiter hinten der helle Schwarzseespitz, 2988 m, am rechten Bildrand P3006, links des Moarer Weißen die Sprinzenwand, 2899 m.
P3006, Timmelsspitz, P3001, P3097, P3118, Botzer, Hangender Ferner, Hochgewänd
Vom Moarerspitz der Blick (von links oben nach rechts) auf P3006 mit seiner markanten Geröllrinne, daneben der Timmelsspitz, 3033 m, mit dem kleinen P3001 rechts, weiter rechts der breite P3097, dicht rechts davon der aus dieser Richtung spitze P3118, die 3095 m hoch gelegene Einschartung. Nock und Botzer, 3251 m, erscheinen als eine Felsmasse. Gut sichtbar das hoch reichende Stück des Hangenden Ferners. über welches der Normalanstieg von Südosten auf den Botzer verläuft. Rechts des Hangenden Ferners das Hochgewänd. Unten links der flache Grat, der vom Egetjoch zur Westflanke des Moarerspitz führt.
Gratverlauf zur Krapfenkarspitze, Trüber See, Feuersteine
Vom Moarerspitz geht der Blick über den Gratverlauf zur Krapfenkarspitze, 2707 m. Die Krapfenkarspitze ist sowohl von Osten als auch Westen durch einen Wanderweg erschlossen. Laut AV-Führer erfordert der Übergang vom Moarerspitz lediglich 1 h bei Schwierigkeiten bis I. Ich spielte mit dem Gedanken, diesen Übergang mit Abstieg nach Osten zu machen, aber das wäre dann keine Sieben-Seen-Runde mehr gewesen. In Bildmitte der Trübe See, im Hintergrund die Feuersteine im Alpenhauptkamm, am linken oberen Bildrand der Wilde Freiger, 3418 m, mit Signalgipfel, 3393 m.
Lazzacher Tal, Ridnauntal, Zillertaler Alpen
Blick vom Moarerspitz hinab in das Lazzacher Tal, links der Talschluss des Ridnauntales, links hinten die Zillertaler Alpen, rechts am Horizont die Dolomiten.
Hohe Ferse
Unten im Lazzacher Tal Gebäude bei der Bergstation einer Seilbahn des ehemaligen Bergwerksbetriebes, bildbeherrschend die Hohe Ferse, 2669 m, gesehen vom Gipfel des Moarerspitz.
P3118, 3095 m hohe Einschartung, Nock, Botzer
Während des Abstieges vom Moarerspitz entstand dieses Foto mit dem P3118, der 3095 m hohen Einschartung, dem Nock und weiter hinten gerade noch sichtbar dem Botzer. Dieses Foto gibt die tatsächliche Steilheit wieder, mit der P3118 zu der Einschartung hin abbricht.
Trüber See, Feuersteine
Farbenspiele im Einlaufbereich des Trüben Sees, im Hintergrund die Feuersteine.
Signalgipfel
Vom Weg 33 bieten sich immer wieder schöne Ausblicke in das Gebiet um die Teplitzer Hütte bis hin zum Becherhaus. Hier der Signalgipfel, 3393 m.
Sandböden, Hochgewänd von Nordosten
Über den Sandböden das Hochgewänd von Nordosten.
Blick von der Grohmannhütte über Sandböden zum Hochgewänd
Von der Grohmannhütte bietet sich dieser schöne Blick über die Sandböden zum Hochgewänd. Der Fernerbach führte an diesem heißen Tag viel Wasser. Der Bereich von der Grohmannhütte bis zum Bergbaumuseum im Talschluss des Ridnauntales wird stark von Touristen begangen.
Aglsbodenalm
Der Talboden der Aglsbodenalm, im Vordergrund die Serpentinen hinab zu diesem, weiter hinten deutlich sichtbar die Serpentinen hinauf zur Aglsalm (Veitalm).

(2012/2013)

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